Die japanische Pianistin Hiroko Sakagami erhielt 1985 - nach Abschluss
der Tokyo National University of Fine Arts and Music und mehreren Wettbewerbserfolgen
- ein Bundesstipendium der Schweizerischen Eidgenossenschaft, welches
ihr Studien bei Hubert Harry und Nikita Magaloff ermöglichten. An der
Musikhochschule Luzern erwarb sie 1987 das Solistendiplom "mit höchster
Auszeichnung", einem Prädikat, das erstmals verliehen wurde, und im gleichen
Jahr gewann sie den ersten Preis des "Concours Clara Haskil" in Vevey.
Seither konzertiert Hiroko Sakagami in vielen Städten Europas und in Japan,
sowie bei internationalen Festivals wie "Printemps des Arts" von Monte-Carlo,
Lucerne Festival, Menuhin-Festival Gstaad und "Settimane musicali" in
Ascona. Das Tokyo Philharmonic Orchestra engagierte sie als Solistin auf
einer Europa-Tournee. Weitere Tourneen führten sie durch Kanada, Irland,
Polen, Bosnien-Herzegowina und Rumänien. Seit 1990 tritt sie zudem regelmässig
mit dem Carmina-Quartett auf. Hiroko Sakagami wirkte in zahlreichen Radio
- und CD-Einspielungen mit und erteilte Meisterkurse u.a. an der British
Columbia University in Vancouver sowie in Sigisoara in Rumänien.
Ihr Repertoire reicht vom Barock bis zu zeitgenössischen Komponisten Seit 1987 leitet
sie an der Musikhochschule Luzern eine Berufs- und Konzertklasse.
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